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Es war am 3. Januar 2011-der Anruf auf mein Handy erfolgt um 0432. Am
anderen Ende ein unbekannter. Er heisst Marco S. Seine Stimme auf der
Combox klingt müde, kraftlos, verzweifelt. Seine Aussage ist
unmissverständlich: seit 5 Wochen koste es ihn unglaublich viel Energie
das Bett zu verlassen. Der Gedanke an den kommenden Arbeitstag lasse ihn
jeden Mut verlieren.
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„Versöhnt sein-mit anderen und sich selbst-gibt ein Mehr an Lebensqualität“. Eine Aussage, die das Kern-Anliegen unserer Stiftung auf den Punkt bringt. Ein Satz aus dem neuen Buch: „Was wirklich zählt, ist das gelebte Leben. Die Kraft des Lebensrückblicks“. Autorin ist Verena Kast. Eine der bekanntesten Psychologinnen und erfolgreiche Beststeller-Autorin.
In Coaching-Gesprächen geht es oft um Scheitern, um Schuld, um depressive Grundstimmungen und Antriebslosigkeit. Viele fühlen sich häufig als im Leben „zu-kurz-Gekommene“. Deshalb leiden sie meist auch unter einem schwachen Selbstwertgefühl, das besonders auf die mit der eigenen Leistungsfähigkeit verbundene Anerkennung angewiesen ist („Ich bin, was ich leiste“). Jede Gefährdung der Leistungsfähigkeit bedroht ihr Selbstwertgefühl. Und letztlich auch die Lebensqualität. Zu oft werden in der Arbeitswelt die Warnsignale des Körpers nicht ernst genommen. Man will sie nicht wahrhaben. Man will sich den eigenen Grenzen nicht stellen. Zunächst geht man davon aus, mit ein bisschen mehr Willens-Anstrengung würde es schon gehen. Nicht wenige können irgendwann nicht mehr. Sie fühlen sich gescheitert, aus dem Kreis der Gesunden ausgeschlossen, an den Rand gedrängt.
Mit diesem Blog möchten wir Mut machen. Mut sich dem Leben zu stellen. Mehr zu sich selber zu stehen. Mut zu einem besseren Umgang mit sich und anderen.
Mut, im Einklang mit sich selbst zu sein. Und es auch den anderen zu erlauben.

Ein Burn-out wird nicht selten von Gefühlen kaum erträglicher Sinnlosigkeit und Verzweiflung begleitet. Und weil ständige Überanstrengung und Überforderungen an den Kräften zehren, sind engagierte und leistungsfähige Mitarbeitende besonders gefährdet, innerlich auszubrennen. Doch so weit muss es nicht kommen, wenn man die Anzeichen früh genug erkennt und auf die Bremse tritt. Da ist die Fähigkeit sich zu erholen, die sachte und kaum wahrnehmbar schwindet. Das Wechselbad der Gefühle raubt den Schlaf. Und wer vom Gewissen geplagt wird, den Anforderungen nicht mehr genügen zu können, verspürt zunehmende innere Leere.

Die Suche nach einer tragfähigen Work-Life-Balance muss mit einer
Selbstreflexion und einer Inventur des bisherigen Lebens beginnen
, bei der Prioritäten, Ziele, Werte und Wünsche einer kritischen Prüfung unterzogen werden:
  • Was bestimmt mein Tun?
  • Was ist mir wirklich wichtig?
  • Was kommt zu kurz?

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OrtizHelen: People all over the world take the loans from different creditors, just because it's comfortable...
martha dürig: Ein treffender Artikel-habe selber haufenweise ungelebtes Leben hinter mir-Depressionen und...
arthur oetiker: Eure Artikel sind Mutmacher-kämpfe mich momentan wieder in die Arbeitswelt zurück
Arthur...
franco ochsenbein: Habe eure Seite in den Ferien entdeckt-von A-Z ansprechend gemacht-bin eher per Zufall darauf...
Lino Senegri: Meine Frau hat mir euren Blog empfohlen-bin begeistert-ich hoffe, dass die Stiftung bald auch mehr...

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