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		<title>Blog von Mehrlebensqualitaet.net</title>
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		<copyright>Stiftung Ruedi Josuran</copyright>
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			<title>Blog von Mehrlebensqualitaet.net</title>
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	<title>Wenn die Seele gefangen ist</title>
	<author>ipt:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-'); (Ruedi Josuran)</author>
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<category>Depression, Sinnfrage</category>
	<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 09:03:00 +0200</pubDate>
	<description> Es war am 3. Januar 2011-der Anruf auf mein Handy erfolgt um 0432. Am anderen Ende ein unbekannter. Er heisst Marco S. Seine Stimme auf der Combox klingt müde, kraftlos, verzweifelt. Seine Aussage ist unmissverständlich: seit 5 Wochen koste es ihn unglaublich viel Energie das Bett zu verlassen. Der Gedanke an den kommenden Arbeitstag lasse ihn jeden Mut verlieren.</description><content:encoded><![CDATA[ Es war am 3. Januar 2011-der Anruf auf mein Handy erfolgt um 0432. Am anderen Ende ein unbekannter. Er heisst Marco S. Seine Stimme auf der Combox klingt müde, kraftlos, verzweifelt. Seine Aussage ist unmissverständlich: seit 5 Wochen koste es ihn unglaublich viel Energie das Bett zu verlassen. Der Gedanke an den kommenden Arbeitstag lasse ihn jeden Mut verlieren.]]></content:encoded>
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	<title>Die grösste Niederlage</title>
	<author>ipt:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-'); (Ruedi Josuran)</author>
	<link>http://www.mehrlebensqualitaet.net/blog/blog-post/2010/09/08/die-groesste-niederlage/</link>
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<category>Depression</category>
	<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 22:13:19 +0200</pubDate>
	<description> 19 Jahre lang war Thomas Zeltner Direktor des Bundesamtes für Gesundheit. Der Tages Anzeiger fragte ihn nach seiner grössten Niederlage während dieser Amtszeit.Zeltner: &quot;Dass es uns nicht gelungen ist, die psychischen Krankheiten so ernst zu nehmen wie die körperlichen. Die Gesellschaft nimmt psychisch kranke Menschen immer noch weniger wahr, der Rechtfertigungsdruck ist immer noch höher&quot;. Wie wahr. Was für ein Druck, wenn man nichts zeigen kann, nichts messbares vorweisen kann. Und trotzdem leidet.Es können Monate ve...</description><content:encoded><![CDATA[ 19 Jahre lang war Thomas Zeltner Direktor des Bundesamtes für Gesundheit. Der Tages Anzeiger fragte ihn nach seiner grössten Niederlage während dieser Amtszeit.Zeltner: "Dass es uns nicht gelungen ist, die psychischen Krankheiten so ernst zu nehmen wie die körperlichen. Die Gesellschaft nimmt psychisch kranke Menschen immer noch weniger wahr, der Rechtfertigungsdruck ist immer noch höher". Wie wahr. Was für ein Druck, wenn man nichts zeigen kann, nichts messbares vorweisen kann. Und trotzdem leidet.Es können Monate vergehen, bis eine Diagnose feststeht. Oft wird der Arzt gewechselt. Die Symptome werden noch dramatischer beschrieben, als bisher. Niemand möchte als wehleidig abgestempelt werden. Ein Teufelskreis beginnt. Eine oft wochenlange Arzt-Odyssee ist die Folge. Ohne Therapie-Erfolg, dafür mit sich verstärkendem Leidensdruck.Die Angst vor dem Stigma "Psychisch krank" beginnt. Nur die Hälfte derer, die an einer Depression erkranken, gehen zum Arzt. Dabei wäre eine frühe Intervention oft für den weiteren Verlauf entscheidend. "Solange Du nachweisen musst, dass Du krank bist, kannst Du nicht gesund werden"-diese Zitat-Tafel steht im Warteraum einer mir bekannten Psychiaterin. Per Mail oder am Telefon höre ich jede Woche von Betroffenen und Angehörigen, dass viele Depressionen gar nicht oder zu spät erkannt werden. Wenn sie dann endlich erkannt worden sind, dauert es lange bis die Therapie-Massnahmen greifen. Auch reagiert die Umgebung-oft aus Unwissenheit-immer wieder mit Ablehnung, Unverständnis, Verharmlosung oder neuen Vorwürfe. Das Schlimmste:  es fällt dem Betroffenen selbst schwer, die Diagnose zu akzeptieren. Viele suchen die Schuld bei sich, glauben nur "willensschwach zu sein, aber nicht krank".Mit unserer Stiftung wollen wir die Oeffentlichkeit für solche Themen-Bereiche sensibilisieren. Aufklärung ist ein zentraler Punkt der Gesundheits-Prävention im psychischen Bereich.Uebrigens: auch der eingangs erwähnte Thomas Zeltner betätigt sich inzwischen als Botschafter unserer Stiftung.]]></content:encoded>
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	<title>Mehr an Lebensqualität</title>
	<author>ipt:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-'); (Ruedi Josuran)</author>
	<link>http://www.mehrlebensqualitaet.net/blog/blog-post/2010/09/23/mehr-an-lebensqualitaet/</link>
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<category>Sinnfrage</category>
	<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
	<description> „Versöhnt sein-mit anderen und sich selbst-gibt ein Mehr an Lebensqualität“. Eine Aussage, die das Kern-Anliegen unserer Stiftung auf den Punkt bringt. Ein Satz aus dem neuen Buch: „Was wirklich zählt, ist das gelebte Leben. Die Kraft des Lebensrückblicks“. Autorin ist Verena Kast. Eine der bekanntesten Psychologinnen und erfolgreiche Beststeller-Autorin. In Coaching-Gesprächen geht es oft um Scheitern, um Schuld, um depressive Grundstimmungen und Antriebslosigkeit. Viele fühlen sich häufig als im Leben „zu-kurz-Ge...</description><content:encoded><![CDATA[ „Versöhnt sein-mit anderen und sich selbst-gibt ein Mehr an Lebensqualität“. Eine Aussage, die das Kern-Anliegen unserer Stiftung auf den Punkt bringt. Ein Satz aus dem neuen Buch: „Was wirklich zählt, ist das gelebte Leben. Die Kraft des Lebensrückblicks“. Autorin ist Verena Kast. Eine der bekanntesten Psychologinnen und erfolgreiche Beststeller-Autorin. In Coaching-Gesprächen geht es oft um Scheitern, um Schuld, um depressive Grundstimmungen und Antriebslosigkeit. Viele fühlen sich häufig als im Leben „zu-kurz-Gekommene“. Deshalb leiden sie meist auch unter einem schwachen Selbstwertgefühl, das besonders auf die mit der eigenen Leistungsfähigkeit verbundene Anerkennung angewiesen ist („Ich bin, was ich leiste“). Jede Gefährdung der Leistungsfähigkeit bedroht ihr Selbstwertgefühl. Und letztlich auch die Lebensqualität. Zu oft werden in der Arbeitswelt die Warnsignale des Körpers nicht ernst genommen. Man will sie nicht wahrhaben. Man will sich den eigenen Grenzen nicht stellen. Zunächst geht man davon aus, mit ein bisschen mehr Willens-Anstrengung würde es schon gehen. Nicht wenige können irgendwann nicht mehr. Sie fühlen sich gescheitert, aus dem Kreis der Gesunden ausgeschlossen, an den Rand gedrängt. Mit diesem Blog möchten wir Mut machen. Mut sich dem Leben zu stellen. Mehr zu sich selber zu stehen. Mut zu einem besseren Umgang mit sich und anderen.Mut, im Einklang mit sich selbst zu sein. Und es auch den anderen zu erlauben. ]]></content:encoded>
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	<title>Es kann nicht sein</title>
	<author>ipt:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-'); (Ruedi Josuran)</author>
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<category>Depression</category>
	<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
	<description> Es kann nicht sein. Das war schon beim Tod von Bundesliga-Goalie Robert Enke bei den meisten der erste Impuls.Enke verschwieg jahrelang seine Versagensängste und Depressionen. Im November 2009 nimmt er sich das Leben. Es kann nicht sein, dass sich eine Frau wie Kirsten Heisig das Leben nimmt. Das war meine Reaktion. Eine starke, energische Frau, Deutschlands bekannteste Jugendrichterin. DIE ZEIT schreibt über ihren Tod: „es gibt Gefährdungen, gegen die kein Polizeischutz hilft“.Und es bleibt die Frage: ...</description><content:encoded><![CDATA[ Es kann nicht sein. Das war schon beim Tod von Bundesliga-Goalie Robert Enke bei den meisten der erste Impuls.Enke verschwieg jahrelang seine Versagensängste und Depressionen. Im November 2009 nimmt er sich das Leben. Es kann nicht sein, dass sich eine Frau wie Kirsten Heisig das Leben nimmt. Das war meine Reaktion. Eine starke, energische Frau, Deutschlands bekannteste Jugendrichterin. DIE ZEIT schreibt über ihren Tod: „es gibt Gefährdungen, gegen die kein Polizeischutz hilft“.Und es bleibt die Frage: Wie konnte das sein? Etwas will da partout nicht zusammenpassen. Das unerschrockene Äussere, der Humor, die scheinbar nie versiegende Energie. Und daneben die verzweifelte Labilität einer Frau, die nicht mehr kann. In neuesten Berichten heisst es, die Richterin habe schon länger unter Depressionen gelitten, habe psychiatrischen Beistand gehabt, in der Familie habe es Spannungen gegeben.Es kann nicht sein-denke viele auch bei den aktuellsten Meldungen aus dem Tennis-Lager. Es geht um den US Open Sieger 2009: Juan Martin Del Potro.Der Argentinier wirkt seit Monaten müde, ohne Motivation, ohne Antrieb. Beobachter der Tennis-Szene und Weggefährten Del Potros sagen es inzwischen nicht nur unter vorgehaltener Hand: der Mann hat Depressionen. Er wäre nicht der einzige Profi mit Psychischen Problemen. Laut einer Studie der Universität Tübingen, fühlt sich jeder zweite Leistungssportler durch die extremen Anforderungen immer wieder ausgebrannt und kraftlos. Fast ein Drittel leidet an Schlafstörungen. Jeder Fünfte klagt über Depressionen. Der Sportpsychologe Lothar Linz sagt im SPIEGEL:“ Es gibt immer wieder Sportler, die dem Druck von Fans und Medien und den eigenen Erwartungen nicht umgehen können. Keiner darf Schwäche zeigen-es ist wie in den Top-Etagen der Wirtschaft.“ Es bedarf offenbar solcher furchtbaren Ereignisse, um Betroffenheit, Anteilnahme und Aufmerksamkeit zu erlangen. Leider sind psychische Erkrankungen immer noch mit einem Tabu belegt: Die Betroffenen verschweigen ihre Probleme lieber aus Angst vor Ächtung, die Gesellschaft schaut aus vielen Gründen lieber weg. Wir mit unserer Stiftung möchten hinschauen- und helfen.]]></content:encoded>
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	<title>Das unsichtbare Leiden</title>
	<author>ipt:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-'); (Ruedi Josuran)</author>
	<link>http://www.mehrlebensqualitaet.net/blog/blog-post/2010/07/15/das-unsichtbare-leiden/</link>
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<category>Burn-Out, Depression</category>
	<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
	<description> Ich treffe sie immer wieder. Menschen, die sie erlebt haben. Die unsichtbare Krankheit. Eine der eindrücklichsten Schilderungen dieses Leidens war im Berner „Bund“ nachzulesen.Es geht um Josef Engler (Name geändert). Bei ihm wusste man, dass alles in guten Händen war, seine Gewissenhaftigkeit und sein Fleiss waren beispielhaft. Engler wäre es nie in den Sinn gekommen, Nein zu sagen. Schliesslich erhielt er Anerkennung für das, was er leistete – und diese Anerkennung war sein Antrieb. Heute, nach allem, was ge...</description><content:encoded><![CDATA[ Ich treffe sie immer wieder. Menschen, die sie erlebt haben. Die unsichtbare Krankheit. Eine der eindrücklichsten Schilderungen dieses Leidens war im Berner „Bund“ nachzulesen.Es geht um Josef Engler (Name geändert). Bei ihm wusste man, dass alles in guten Händen war, seine Gewissenhaftigkeit und sein Fleiss waren beispielhaft. Engler wäre es nie in den Sinn gekommen, Nein zu sagen. Schliesslich erhielt er Anerkennung für das, was er leistete – und diese Anerkennung war sein Antrieb. Heute, nach allem, was geschehen ist, sagt der 52-Jährige: «Ich habe nie unterschieden zwischen mir und meinen Aufgaben. Ich war nicht ich – ich war mein Job; dafür habe ich mich aufgeopfert.»Die häufigen Schwindelgefühle und Migräneanfälle empfand Engler als lästige Unterbrechungen. Er ignorierte sie, solange es ging, oft brauchte er Medikamente, «um die Sache in den Griff zu bekommen». Seine Leistung wurde dadurch nicht beeinträchtigt. Mitte der Neunzigerjahre erbte Engler eine neue Funktion an der Schnittstelle zweier Informatiksysteme, er arbeitete mal in Ostermundigen, mal in Freiburg. Ende der Neunzigerjahre kam es zur grossen Reorganisation, Engler hätte nach Bern wechseln müssen. Da er dort keine Perspektiven sah, wechselte er nach 13 Jahren in eine neue Abteilung, die sich um die Sicherheit der Grossrechner kümmerte. «Die neue Arbeit stellte hohe Ansprüche», sagt Engler lakonisch, «ich selber legte die Messlatte mit meinem Perfektionismus aber noch viel höher.» ]]></content:encoded>
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	<title>Burnout - Dr. med. Barbara Hochstrasser</title>
	<author>ipt:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-'); (Dr. med. Barbara Hochstrasser)</author>
	<link>http://www.mehrlebensqualitaet.net/blog/blog-post/2010/06/17/burnout/</link>
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<category>Burn-Out</category>
	<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 08:08:00 +0200</pubDate>
	<description> Burnout ist eine ernst zu nehmende Folge von zunehmender Stressbelastung am Arbeitsplatz. Wie verschiedene Untersuchungen zeigen, so zum Bespiel die seit den 80ger Jahren wiederholten Untersuchungen vom SECO zu Arbeitssituationen und gesundheitliche Risiken für Schweizer Arbeitsnehmer, nimmt die Zahl der Befragten, die sich oft oder sehr oft bei der Arbeit gestresst fühlen und auch psychosomatische Beschwerden aufweisen, in den letzen Jahren zu. Parallel nimmt auch die Anzahl an Menschen mit einer psychi...</description><content:encoded><![CDATA[ Burnout ist eine ernst zu nehmende Folge von zunehmender Stressbelastung am Arbeitsplatz. Wie verschiedene Untersuchungen zeigen, so zum Bespiel die seit den 80ger Jahren wiederholten Untersuchungen vom SECO zu Arbeitssituationen und gesundheitliche Risiken für Schweizer Arbeitsnehmer, nimmt die Zahl der Befragten, die sich oft oder sehr oft bei der Arbeit gestresst fühlen und auch psychosomatische Beschwerden aufweisen, in den letzen Jahren zu. Parallel nimmt auch die Anzahl an Menschen mit einer psychisch bedingten Invalidität zu. Immer häufiger suchen Menschen aus verschiedensten Berufsgruppen und unterschiedlichsten Positionen Hilfe bei Fachpersonen für stressbedingte Erkrankungen. Das Schweizerische  Expertennetzwerk für Burnout bezeichnet Burnout als eine durch Stress am Arbeitsplatz bedingte Stressfolgeerscheinung, die sich bei vorgängig „normalen“ Individuen, meist in einem längeren Prozess entwickeln kann. Burnout ist keine Krankheit an sich, sondern ein Syndrom, das sich in verschiedener Ausprägung darstellt und zu schwerwiegenden psychischen Störungen, wie eine Depression oder eine Suchterkrankung, aber auch zu körperlichen Erkrankungen führen kann. Unsere heutige Arbeitswelt zeichnet sich durch Arbeitsbedingungen aus, die viele Risikofaktoren für eine Burnoutentwicklung beinhalten, wie ausschliessliche und maximale Renditenorientierung, hoher Produktions- und Zeitdruck, häufiger Rollenwechsel, zunehmende Anonymisierung und Verlust von sozialer Kohärenz, Verlust von Autonomie und Wertekonflikte, um nur einige zu nennen.  Trotzdem werden Burnout und psychische Leiden immer noch als Ausdruck von Schwäche  eines Einzelnen gesehen, und auch die Betroffenen fühlen sich oft als Versager. Immer wieder finden sich in den Medien Berichte, die Burnout als „ eingebildete“ Krankheit oder eine einfache „Befindlichkeitsstörung“ bezeichnen und Betroffene werden stigmatisiert.]]></content:encoded>
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	<title>Stress ist das Asbest von heute</title>
	<author>ipt:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-'); (Ruedi Josuran)</author>
	<link>http://www.mehrlebensqualitaet.net/blog/blog-post/2010/06/17/stress-ist-das-asbest-von-heute/</link>
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<category>Burn-Out</category>
	<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
	<description> Arbeitsmediziner Dr. Dieter Kissling spricht in seinem Insitut in Baden mit Ruedi Josuran über:Wertschätzungskultur als Burnout-Prävention, Stress, Pausen, Unterschied Burnout-Depression und warum es in der Schweiz immer mehr Burnout-Fälle gibt.</description><content:encoded><![CDATA[ Arbeitsmediziner Dr. Dieter Kissling spricht in seinem Insitut in Baden mit Ruedi Josuran über:Wertschätzungskultur als Burnout-Prävention, Stress, Pausen, Unterschied Burnout-Depression und warum es in der Schweiz immer mehr Burnout-Fälle gibt.]]></content:encoded>
</item>
<item>
	<title>Laura Non C'è</title>
	<author>ipt:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-'); (Ruedi Josuran)</author>
	<link>http://www.mehrlebensqualitaet.net/blog/blog-post/2010/07/01/laura-non-ce/</link>
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<category>Burn-Out</category>
	<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
	<description> Burn-out ist eine Form persönlicher Dysbalance, die Folge eines Ungleichgewichts von Anforderungen und verfügbaren Ressourcen. Oft sind es persönliche Faktoren, die eine Neigung zum Burnout begünstigen. Hohe Selbst-Ansprüche oder Perfektionismus gehören dazu. Burn-out ist aber nicht einfach eine Folge von zu hohem Stress, sondern entsteht, wenn dieser über längere Zeit nicht bewältigt werden kann und kein Puffer, kein Ausweg und keine Unterstützung vorhanden sind. Die Burn-out-Forschung verweist auf die Bedeutung von Autonomieverlu...</description><content:encoded><![CDATA[ Burn-out ist eine Form persönlicher Dysbalance, die Folge eines Ungleichgewichts von Anforderungen und verfügbaren Ressourcen. Oft sind es persönliche Faktoren, die eine Neigung zum Burnout begünstigen. Hohe Selbst-Ansprüche oder Perfektionismus gehören dazu. Burn-out ist aber nicht einfach eine Folge von zu hohem Stress, sondern entsteht, wenn dieser über längere Zeit nicht bewältigt werden kann und kein Puffer, kein Ausweg und keine Unterstützung vorhanden sind. Die Burn-out-Forschung verweist auf die Bedeutung von Autonomieverlust und Rollenkonflikten als zentrale auslösende Erlebnisse, die nicht konstruktiv und befriedigend gelöst werden können. Wer viel leistet und dauernd entmutigt wird, ist Burn-Out gefährdet, ebenso wie diejenigen, die unter engen Handlungsspielräumen arbeiten.]]></content:encoded>
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	<title>Wenn der Akku leer ist</title>
	<author>ipt:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-'); (Ruedi Josuran)</author>
	<link>http://www.mehrlebensqualitaet.net/blog/blog-post/2010/06/24/wenn-der-akku-leer-ist/</link>
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<category>Sinnfrage</category>
	<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
	<description> Ein Burn-out wird nicht selten von Gefühlen kaum erträglicher Sinnlosigkeit und Verzweiflung begleitet. Und weil ständige Überanstrengung und Überforderungen an den Kräften zehren, sind engagierte und leistungsfähige Mitarbeitende besonders gefährdet, innerlich auszubrennen.Doch so weit muss es nicht kommen, wenn man die Anzeichen früh genug erkennt und auf die Bremse tritt.Da ist die Fähigkeit sich zu erholen, die sachte und kaum wahrnehmbar schwindet. Das Wechselbad der Gefühle raubt den Schlaf. Und wer vom Gewissen ge...</description><content:encoded><![CDATA[ Ein Burn-out wird nicht selten von Gefühlen kaum erträglicher Sinnlosigkeit und Verzweiflung begleitet. Und weil ständige Überanstrengung und Überforderungen an den Kräften zehren, sind engagierte und leistungsfähige Mitarbeitende besonders gefährdet, innerlich auszubrennen.Doch so weit muss es nicht kommen, wenn man die Anzeichen früh genug erkennt und auf die Bremse tritt.Da ist die Fähigkeit sich zu erholen, die sachte und kaum wahrnehmbar schwindet. Das Wechselbad der Gefühle raubt den Schlaf. Und wer vom Gewissen geplagt wird, den Anforderungen nicht mehr genügen zu können, verspürt zunehmende innere Leere. Die Suche nach einer tragfähigen Work-Life-Balance muss mit einerSelbstreflexion und einer Inventur des bisherigen Lebens beginnen, bei der Prioritäten, Ziele, Werte und Wünsche einer kritischen Prüfung unterzogen werden:Was bestimmt mein Tun? Was ist mir wirklich wichtig?Was kommt zu kurz?]]></content:encoded>
</item>
<item>
	<title>Ein herzliches Willkommen...</title>
	<author>ipt:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-'); (Ruedi Josuran)</author>
	<link>http://www.mehrlebensqualitaet.net/blog/blog-post/2010/06/17/ein-herzliches-willkommen/</link>
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<category>Burn-Out</category>
	<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 14:00:00 +0200</pubDate>
	<description> praktisch täglich bekomme ich zu hören, was Menschen im Arbeitsprozess beschäftigt und belastet: mangelnde Wertschätzung, zu wenig Gestaltungsmöglichkeiten, enormer Zeitdruck und eine Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit über Blackberrys und iPhones. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat zu Beginn dieses Jahres errechnet, dass krankmachender Stress die Schweizer Wirtschaft jährlich 4,2 Mrd Fr. kostet. Ein Drittel der schweizerischen Bevölkerung wird irgendwann einmal im Leben psychisch krank. Zwei Drittel haben Angeh...</description><content:encoded><![CDATA[ praktisch täglich bekomme ich zu hören, was Menschen im Arbeitsprozess beschäftigt und belastet: mangelnde Wertschätzung, zu wenig Gestaltungsmöglichkeiten, enormer Zeitdruck und eine Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit über Blackberrys und iPhones. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat zu Beginn dieses Jahres errechnet, dass krankmachender Stress die Schweizer Wirtschaft jährlich 4,2 Mrd Fr. kostet. Ein Drittel der schweizerischen Bevölkerung wird irgendwann einmal im Leben psychisch krank. Zwei Drittel haben Angehörige, die psychisch krank sind. Mit der neugegeründeten Stiftung will ich zusammen mit Fachleuten und Menschen die ein Herz dafür haben, das tun was im Stiftungszweck festgelegt ist:"Die Stiftung unterstützt und fördert Massnahmen jeglicher Art, die zur Steigerung der Arbeits- und Lebensqualität beitragen. Sie setzt sich insbesondere für die Förderung intakter psychischer Gesundheit als Voraussetzung für die langfristige Erhaltung der persönlichen Leistungsfähigkeit in allen Lebensbereichen ein.Besonders unterstützt werden Massnahmen, die der Prävention von Burnouts und depressiven Krankheitsentwicklungen dienen."]]></content:encoded>
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